Inszenierung nach einer Erzählung von Kalman Segal

Aus dem toten Städtchen...

Das Stück vermittelt einen lebendigen Eindruck einer vergangenen, nicht mehr existierenden Welt und ihrer Bewohner, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihre Streitigkeiten und Nöte, ihr Leben und das Auslöschen ihres Lebens. Es ist höchste Zeit diese bezaubernde, atemberaubend schöne und gleichzeitig grausame Geschichte deutschsprachigem Publikum zu zeigen, denen mit dieser Übersetzung zum ersten mal ein Werk Kalman Segals zugängig gemacht wurde. Auch die Sprache des Tanzes- Tango und Butoh kommen zum Einsatz, um das Unaussprechliche spürbar werden zu lassen.

Textfassung/Regie:

Yael Schüler & Jan Viethen

Schauspiel: 

Anna Rozenfeld,

Joanna Sarnecka,

Yael Schüler,

Jan Viethen

Eine Inszenierung der “Erzählung aus dem toten Städtchen” eines jüdisch-polnischen Autors, der auf Polnisch und Jiddisch schrieb, auf Hebräisch übersetzt wurde und 1980 in Israel gestorben ist. Am 1.9.2018, dem Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen,  fand in Sanok, wo Kalman Segal 1917 geboren wurde, die Buchpremiere der ersten Übersetzung eines seiner Werke ins Deutsche statt: die “Erzählungen aus dem toten Städtchen”. Dies gab Anlass zu einer ersten Inszenierung für polnischsprachiges Publikum, mit nur 2 der Schauspielerinnen, parallel synchron in polnischer und deutscher Sprache spielend, mit dem Publikum als ihrem Gegenüber.

Inzwischen ist für deutschsprachiges Publikum eine ausgereiftere Version entstanden, in der alle Figuren der Erzählung:  die Mame in jiddischer Sprache, Regina und Alexander in deutscher- , und der reiche Süßkind in polnisch- deutscher Sprache verkörpert werden und sogar die Kinder mitspielen.

Hier kann ein Eindruck gewonnen werden der ersten Version mit Yael Schüler und Joanna Sarnecka am 1.9.2018 in Sanok (Pl):